Andreas Weber: „Wasser ist eine wichtige Ressource – Nachhaltig ist gefragt!“

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Andreas Weber: „Wasser ist eine wichtige Ressource – Nachhaltig ist gefragt!“

Lernt heute Alltagsheld Andreas Weber kennen! Andreas ist Managing Director bei der BRITA GmbH und setzt sich mit vielen spannenden Projekten verstärkt für Nachhaltigkeit ein. Was Wasserfilter eigentlich mit Nachhaltigkeit zu tun haben, erfahrt Ihr hier:

Lieber Andreas, stell Dich am besten selbst einmal kurz vor…

Andreas: >> „Ich bin 55 Jahre alt, fast genauso alt wie BRITA, das Unternehmen, das sich seit Gründung ausschließlich mit Wasser und seiner Aufbereitung beschäftigt. Seit 12 Jahren arbeite ich für die Wasserexperten und bin mittlerweile – das kann ich mit Stolz sagen – auch selbst zu einem geworden. Wer sich täglich mit diesem für uns so wichtigen Element auseinandersetzt, entwickelt eine besondere Beziehung dazu, zumindest ist das bei mir so und ich beobachte das auch bei meinen Kolleginnen und Kollegen. Der Schutz der Meere und seiner Bewohner ist mir daher eine Herzensangelegenheit. Ich bin Vater von zwei Söhnen und liebe alte Motorräder. Mein großes Hobby, das Skilaufen, lässt sich ja derzeit leider nicht ausüben.“

Was sind Deine Aufgaben bei BRITA?

Andreas: >> „Ich verantworte das BRITA-Geschäft in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Wir haben drei unterschiedliche Unternehmensbereiche: die Haushaltsfilter, Wasserfilter für die professionelle Gastronomie und leitungsgebundene Wasserspender. Unsere Vision ist es, die Art und Weise wie Menschen Wasser trinken nachhaltig zu verändern. Mit unseren Lösungen können Nutzer zu Hause und auch im Betrieb nachhaltiges Trinkverhalten implementieren.“

Was sind Eure wichtigsten Ziele bei BRITA – und welche Projekte unterstützt Ihr?

Andreas: >> „Das oberste Ziel ist es, einen Beitrag zur Abfallvermeidung leisten zu können. Mit unseren Produkten bieten wir den Nutzern Lösungen, unser hervorragendes Leitungswasser in Haushalt und Geschäftsleben optimal zu nutzen und dadurch Produktion, Transport und Abfall von Einweg PET Flaschen deutlich zu reduzieren. Auch die Lebensdauer von professionellen Maschinen kann durch Wasserfilter verlängert werden, was auch ein wichtiger Beitrag zu weniger Müllproduktion ist. Ein Projekt, das wir bereits seit 2016 unterstützen, ist die Whale and Dolphin Conservation (WDC). Wir sind nicht nur Paten von Meeresbewohnern geworden, sondern führen auch gemeinsam mit der Organisation Clean-ups an Fluss- und Meeresufern durch.“

Eure Clean-up-Aktionen finden wir von PELY® natürlich super – da sind wir auf einer Wellenlänge!
Erzähle uns von Euren Erfahrungen und die Aussicht auf weitere Aktionen, um unsere Umwelt weiter zu entmüllen… 

Andreas: >> „Ich bin immer noch besonders schockiert von der Aussage, die ich von unserem Firmeninhaber vor einiger Zeit gehört habe: wenn wir unser Verhalten nicht ändern, wird es 2050 mehr Plastik im Meer geben als Fische. Es haben sich riesige Mengen Müll in den Ozeanen durch den Menschen angesammelt und nur der Mensch kann etwas dagegen tun. Die gedankenlose Nutzung von Plastik und der verantwortungslose Umgang mit Abfällen sollten gestoppt werden. So können wir aktiv zur Gesundung unseres Planeten beitragen. An den bisher 8 durchgeführten Clean-ups in verschiedenen deutschen Städten waren unter den vielen Freiwilligen auch etliche BRITA Kollegen. Und wir machen weiter – momentan unter Einhaltung der Sicherheitsmaßnahmen mit wenigen Teilnehmern, aber – sobald möglich – hoffen wir wieder auf großen Zulauf. Wir möchten ein Zeichen setzen, nicht nur, weil der Umwelt damit ganz unmittelbar geholfen wird, sondern auch, weil dadurch ein stärkeres Umweltbewusstsein geschaffen werden kann. Und die Bewohner der Städte, in denen wir das tun, freuen sich über saubere Ufer.“


Wie läuft denn die Müllentsorgung bei Dir ab? Wählst Du Deine Produkte zum Entsorgen von Müll bewusst aus?
Was benutzt Du selbst?

Andreas: >> „Wir trinken zu Hause nur gefiltertes Wasser aus der Leitung. Das füllen wir für Gäste auch in wiederbefüllbare Glaskaraffen oder -flaschen, was immer gut ankommt. Außerdem nutzen wir nachhaltige Biomüllsäcke, haben Plastiktüten komplett aus unserem Haushalt verbannt. Wir nehmen Stoffbeutel mit zum Einkaufen und wir trennen unseren Abfall gut und komplett.“

Was bewegt Dich zu einem „grünen“ Bewusstsein?
Gab es einen speziellen Moment, der Dein Denken und Handeln verändert hat?

Andreas: >> „Wie ich bereits eingangs sagte, es bleibt ja gar nicht aus, dass das Bewusstsein geschärft wird, wenn man täglich damit zu tun hat, die Botschaft zu senden, die da heißt: Nein zum Transportwahnsinn, Schutz der Meere, Reduzierung der Abfallproduktion. Auch als ich damit noch nicht ständig konfrontiert war, habe ich mich immer über den respektlosen Umgang mit unserer Natur geärgert. Man muss sich nur umschauen – überall wird einfach Müll in die Gegend geworfen. Das finde ich äußerst respektlos und unverantwortlich.“

Wo siehst Du Deine persönlichen Herausforderungen, Deinen Alltag umweltbewusst zu gestalten?
Wo ist Deine Schmerzgrenze zwischen „gut für die Umwelt“ vs. „persönlichem Komfort, auf den Du nicht verzichten möchtest“? 

Andreas: >> „Ich merke, dass es gar nicht so einfach ist, im Alltag auf Plastik zu verzichten. In Unverpackt-Läden einzukaufen, finde ich eine tolle Idee, wir schaffen es aber nicht wirklich oft, das in unsere Routine einzubauen. Einfach ist es, die Mehrweg-Flaschen von BRITA für das Wasser zu nutzen, etwas umständlicher wird es, die unterschiedlichen Materialien vom Joghurtbecher auseinanderzunehmen. An Zahnpasta-Tabletten aus Papiertütchen habe ich mich noch nicht herangetraut, aber ich bin gern bereit, Seife am Stück zu benutzen. Neulich habe ich gelesen, dass man durch Kastanien Waschpulver ersetzen kann – ich glaube, das ist momentan meine Schmerzgrenze, ich sehe mich und meine Frau noch nicht abends Kastanien schälen für weiße Wäsche.“

Wo holst Du Dir Deine Inspiration für Dein „grünes“ Bewusstsein?

Andreas: >> „Hauptsächlich durch Gespräche mit Freunden und Kollegen.“

Was ist Dein persönliches Lieblingsstück, also Dein ganz persönliches „Green-Gadget“? 

Andreas: >> „Der BRITA Rucksack aus Ozeanplastik.“

 

Vielen Dank, lieber Andreas, für Deine interessanten Einblicke bei „BRITA“!

Wenn Ihr, liebe PELY® Community, Fragen an Andreas habt, kommentiert einfach unter diesen Beitrag!

 

Links*:

Website:
https://www.brita.de/

WHITEPAPER BRITA:
Nachhaltigkeit-VIVREAU-Whitepaper.pdf

Bildnachweise: ©BRITA

*Die enthaltenen Links sind keine werblichen Links.

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2 Kommentare. Hinterlasse eine Antwort

  • Marcel Schauss
    26. März 2021 12:06

    Andreas spricht einem aus der Seele – wenn viel mehr Leute solch eine Einstellung an den Tag legen, können wir gemeinsam etwas verändern – weiter so !

    Antworten
  • Charlott vom PELY Online Team
    29. März 2021 13:36

    Vielen Dank für Deinen Kommentar! …das sehen wir genauso!

    Antworten

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