fbpx

Wie können wir nachhaltig mit dem Thema Trinkwasser umgehen?

  1. Startseite
  2. Ab in die Tonne
  3. Wie können wir nachhaltig mit dem Thema Trinkwasser umgehen?

Wie können wir nachhaltig mit dem Thema Trinkwasser umgehen?

Liebe PELY® Alltagshelden,

in unserer neuen Blog-Reihe „Ab in die Tonne mit alten Gewohnheiten“ wollen wir Euch Gedankenanregungen geben, wie wir in unserem Alltag müllproduzierende Gewohnheiten ablegen können, um unsere Umwelt zu schonen – ohne dass wir uns dadurch großartig einschränken müssen, sondern uns einfach bewusst ist, was wir mit welcher Handlung bewirken.

Wir beginnen mit dem wichtigen Thema Wasser, denn es „schwimmt“ nicht nur in unserem menschlichen Körper, sondern wir brauchen es täglich als Trinkwasser, um unseren Organismus aufrechtzuerhalten. Doch was hat Wasser eigentlich mit Müll zu tun?

Wasser ist eine lebenswichtige Quelle. Wie können wir es ressourcenschonend zu uns nehmen?

Lasst uns doch einmal gedanklich durch unseren Supermarkt zum großen Regal mit den vielen bunten Wasserflaschen „schlendern“. Wasser gibt es in grünen oder durchsichtigen Flaschen, in Glas- oder Plastik-, als Ein- oder Mehrwegflaschen. Doch was greifen wir im Flaschendschungel am besten, damit wir der Umwelt Gutes tun? Der Blick wandert zu den teuren Glasflaschen auf Augenhöhe. Glas ist „Mehrweg“ und zudem auch kein Plastik. Die Antwort sollte also „glasklar“ auf der Hand liegen, doch so einfach ist die CO2-Rechnung leider nicht.

 

Mehrweg: Sind Glasflaschen wirklich besser als Kunststoffflaschen?

Betrachten wir einmal genauer die Wiederverwendbarkeit: Glasflaschen können bis zu 50-mal neu befüllt werden, die PET-Mehrwegflaschen hingegen nur 25-mal. Das spricht eindeutig für die Glasflaschen.

nachhaltig Trink Wasser konsumieren_pely.de

Doch wie sieht es eigentlich mit dem Rohölverbrauch aus? Wenn man den Ressourcenverbrauch auf 1.000 Liter abgefülltes Wasser vergleicht, „verschlingt“ die PET-Mehrwegflasche 0,7 kg weniger Rohöl und ist damit umweltfreundlicher als die Glasflasche, hat eine Studie des Instituts für Energie- und Umweltforschung Heidelberg herausgefunden.

Der entscheidende Aspekt, der die Mehrwegplastikflasche zum Sieger macht, ist also das geringere Gewicht der Kunststoffflasche und der damit geringere Rohölverbrauch. Weniger Material ist besser für die Umwelt. Genauso verhält es sich mit unseren PELY® Müllbeuteln, die hauchdünn sind und dadurch weniger CO2 verbrauchen.

 

Wenn das Wasser jedoch aus einer lokalen Quelle stammt und in Glas abgefüllt wurde, ist die Glasflasche wieder vorne, da lange Transportwege eingespart wurden. Es ist also gar nicht so einfach, die richtige Wahl beim Kauf der Wasserflasche zu treffen.

Einweg vs. Mehrweg

Deutlicher hingegen ist der Vergleich zwischen Ein- und Mehrweg. Hier siegt ganz klar die Mehrwegflasche. „Je häufiger die Mehrwegflaschen wiederverwendet werden, je kürzer die Transportwege und je effizienter die Reinigungsprozesse sind, desto umweltfreundlicher sind die Flaschen“, schreibt das Umweltbundesamt. Leider gibt es immer noch viele Einwegflaschen in der „to-go-Fraktion“, die wir einfach gerne trinken. Hier können wir guten Herzens die bekannte Wasserinitiative „Viva con Agua“ empfehlen. Das Wasser wird lokal in Hamburg produziert und jeder Kauf unterstützt weltweit Wasserprojekte, z. B. in Afrika, damit Menschen einen Zugang zu sauberem Trinkwasser erhalten. Damit gelingt es dem Unternehmen gleichzeitig seine eigene CO2-Bilanz aufzuwerten.

Abseits des Supermarkts: Wasseraufbereiter und Wasserfilter für zu Hause

Wasseraufbereiter sind in deutschen Haushalten immer beliebter. Die Werbekampagnen der Firmen haben uns den Vorteil deutlich aufgezeigt: kein „Wasserschleppen“ mehr. Doch nicht nur wir werden entlastet, sondern auch unsere Umwelt: kein Transportweg, kein CO2-Ausstoß. Die Aufbereiter gibt es in verschiedenen Designs und mit verschiedenen Technologien.

Die Trinkwassersprudler produzieren herrliches Mineralwasser und das laut Öko-Test auch ohne nachweisbare Weichmacher, wie es oft den Plastikflaschen nachgesagt wird. In der Regel rechnen sich die Sprudler auch für das Portemonnaie, da das selbstproduzierte Mineralwasser zwischen 17-30 ct pro Liter kostet und Flaschen aus dem Supermarkt 60 ct oder mehr kosten.

Wem das Leitungswasser nicht schmeckt oder wer Nitrat-, Hormon- oder Pestizidrückstände befürchtet, der kauft sich meist einen Wasserfilter. Unser Leitungswasser in Deutschland unterliegt jedoch strengen Verordnungen und Ihr könnt es ganz unbedenklich trinken. Leitungswasser, das nicht schmeckt, stammt womöglich aus sehr alten Rohrleitungen, die Verkalkungen mit sich bringen. Wenn Du in einem alten Gebäude wohnst, empfiehlt es sich daher ggf. dennoch, einen Wasserfilter anzuschaffen.

Zum Abfüllen Eures Trinkwassers könnt Ihr zum Beispiel eine „soulbottle“ verwenden. Das Unternehmen bietet klimaneutrale Flaschen an, die einerseits Plastikmüll vermeiden und andererseits Trinkwasserprojekte in Mosambik unterstützen.

Unabhängig, ob Sprudler oder Filter, beide Alternativen geben uns die Chance, komplett auf den Kauf von Ein- oder Mehrwegflaschen zu verzichten. Besser ist nur das Leitungswasser pur! Manchmal ist das Beste eben direkt vor der Nase – das Wasser zu Hause aus dem Wasserhahn. 🙂

Wasser umweltfreundlich konsumieren – PELY® empfiehlt:

Wasser zu Hause trinken:

  1. Ökologisch am sinnvollsten ist es, pures Leitungswasser zu trinken, da kaum Kosten und kein Abfall entstehen.
  1. An zweiter Stelle kommen die Wassersprudler und Wasserfilter. Sie sind fast so gut wie Leitungswasser pur. Jedoch auf dem zweiten Platz, da die Aufbereiter selbst zumeist aus Plastik bestehen.

 

 

Wasser unterwegs trinken:

  1. Abgefülltes Wasser aus dem Wasserhahn mitnehmen.
  2. Ihr seid unterwegs, habt Durst und kein abgefülltes Wasser dabei? Dann geht in den Supermarkt und kauft Euch Wasser in Mehrwegflaschen – achtet hierbei auf die Regionalität. Am besten für die Umwelt ist das regional abgefüllte Wasser in Glasflaschen; wenn das Wasser in Glasflaschen jedoch einen längeren Transportweg hatte, dann sind die Mehrwegplastikflaschen am umweltfreundlichsten.
  3. An allerletzter Stelle steht das Wasser in Einwegplastikflaschen. Das Plastik wird zerschreddert, eingeschmolzen und nie wiederverwendet. Dieses Wasser solltet Ihr Euch nur kaufen, wenn Ihr am Verdursten seid und es keine Alternative gibt. Stirnrunzel Smiley U+1F626

 

Wir wünschen Euch viel Vergnügen beim bewussten Aussuchen und Genießen Eures Wunschwassers!

Charlott aus Eurem PELY® Team

 

 

 

Links und Studien*:

IFEU Institut für Energie- und Umweltforschung Heidelberg:
https://www.ifeu.de/oekobilanzen/pdf/IFEU%20Handreichung%20zur%20Einweg-Mehrweg-Diskussion%20(13Juli2010).pdf

Umweltbundesamt: https://www.umweltbundesamt.de/themen/neuer-tiefststand-immer-weniger-mehrwegflaschen

Viva con Agua: https://www.vivaconagua.org/

soulbottles: https://www.soulbottles.de/

 

*Die enthaltenen Links sind keine werblichen Links.

Nächster Beitrag

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Bitte füllen Sie dieses Feld aus
Bitte füllen Sie dieses Feld aus
Bitte gib eine gültige E-Mail-Adresse ein.
Sie müssen den Bedingungen zustimmen, um fortzufahren

Menü