Wenn aus dem Mülleimer unangenehme Gerüche aufsteigen, wird selbst eine saubere Küche schnell ungemütlich. Oft fängt es schon an zu riechen, lange bevor der Eimer überhaupt voll ist. Feuchtigkeit, Essensreste und organische Abfälle schaffen ideale Bedingungen für Bakterien, die für die typischen Gerüche verantwortlich sind.
In vielen Fällen reicht es bereits, den Mülleimer regelmäßig zu reinigen und trocken zu halten, damit sich Gerüche deutlich langsamer entwickeln. Dabei spielt nicht nur die Reinigung selbst eine Rolle, sondern auch die Art des verwendeten Müllbeutels.
Warum entstehen Gerüche im Mülleimer?
In den meisten Fällen liegt die Ursache nicht am Müll selbst, sondern an Feuchtigkeit und Rückständen im Eimer. Besonders Bioabfälle wie Obst- und Gemüseschalen, Kaffeesatz oder Flüssigkeiten am Boden des Eimers sowie Rückstände unter dem Deckel oder am oberen Rand bleiben beim Entleeren oft unbemerkt zurück. Schon kleine Mengen reichen oft aus, damit sich mit der Zeit unangenehme Gerüche entwickeln.
Gerade ein Bioeimer stinkt deshalb oft schneller als ein Behälter für trockenen Restmüll. Vor allem in den Sommermonaten beschleunigen höhere Temperaturen diesen Prozess.
Mülleimer richtig reinigen
Hat sich bereits ein Geruch festgesetzt, hilft eine gründliche Reinigung. Meist reichen dafür schon wenige Minuten aus.
1. Mülleimer vollständig leeren
Den Müllbeutel entnehmen und eventuelle Verschmutzungen oder Flüssigkeitsreste entfernen.
2. Mit heißem Wasser ausspülen
Den Eimer zunächst gründlich mit heißem Wasser ausspülen. So lassen sich lose Rückstände bereits entfernen.
3. Innenflächen reinigen
Für die Reinigung eignen sich Allzweckreiniger oder eine Mischung aus Wasser und Essig. Auch Boden, Seitenwände, Rand und Deckel sollten gründlich gereinigt werden.
4. Ecken und Kanten nicht vergessen
In Vertiefungen und Ecken bleiben häufig Rückstände zurück. Eine Bürste oder ein Schwamm hilft, diese Bereiche gründlich zu reinigen.
5. Vollständig trocknen lassen
Nach der Reinigung sollte der Eimer vollständig trocknen, bevor ein neuer Beutel eingelegt wird.
Wie oft ein Mülleimer gereinigt werden sollte, hängt vor allem von seinem Inhalt ab. Ein Bioeimer oder ein Behälter für feuchte Abfälle braucht in der Regel häufiger eine Reinigung als ein Eimer für trockenen Restmüll.

Hausmittel gegen unangenehme Gerüche im Mülleimer
Einige Hausmittel ergänzen die regelmäßige Reinigung des Mülleimers sinnvoll. Sie ersetzen das Putzen jedoch nicht.
Natron gilt als bewährtes Hausmittel gegen unangenehme Gerüche. Eine kleine Menge auf dem trockenen Eimerboden bindet Gerüche und kann bei Bedarf erneuert werden.
Essig eignet sich sowohl zur Reinigung als auch zur Geruchsneutralisierung. Gleichzeitig lassen sich Kalk- und Schmutzablagerungen entfernen.

Geruchsbildung im Alltag reduzieren
Viele Gerüche entstehen durch Feuchtigkeit. Besonders bei Bioabfällen sollten nasse Lebensmittelreste möglichst nicht über mehrere Tage im Eimer liegen bleiben. Verpackungen mit Lebensmittelresten können vor dem Entsorgen ausgespült werden.
Auch die Leerungsintervalle spielen eine Rolle. Gerade in den wärmeren Monaten entwickeln sich Gerüche deutlich schneller als im Winter.
Darüber hinaus beeinflusst der verwendete Müllbeutel, ob Flüssigkeiten im Beutel bleiben oder austreten. Ein stabiler Müllbeutel mit dichtem Boden reduziert das Risiko von auslaufendem Inhalt.
Welchen Unterschied der richtige Müllbeutel macht
Undichte oder beschädigte Müllbeutel gehören zu den häufigsten Ursachen für Verschmutzungen am Boden des Eimers. Reißfeste Beutel mit stabilem Boden helfen dabei, solche Verschmutzungen zu vermeiden.
Welche Eigenschaften sinnvoll sind, hängt vor allem vom Inhalt ab. Bei feuchten Abfällen kommt es darauf an, dass keine Flüssigkeit austritt. Für solche Anforderungen bietet pely® beispielsweise Müllbeutel mit Sicherheitsboden an.

Bei Abfällen mit stärkerer Geruchsentwicklung können Beutel mit Geruchsschutz sinnvoll sein.

Für schwere oder stark belastende Inhalte eignen sich dagegen besonders robuste Varianten. Größe, Material und Belastbarkeit sollten zum jeweiligen Einsatzzweck passen. So bleibt der Müll dort, wo er hingehört.
Mehr dazu, woran ihr einen guten Müllbeutel erkennt, erfahrt ihr im gleichnamigen Beitrag.
Auch die Mülltonne draußen braucht regelmäßige Pflege
Nicht nur der Mülleimer in der Küche kann Gerüche entwickeln. Auch Mülltonnen im Außenbereich benötigen gelegentlich eine Reinigung.
Steht die Mülltonne in der prallen Sonne, entstehen Gerüche oft schneller. Ein Platz im Schatten kann dem entgegenwirken. Regelmäßiges Ausspülen, gründliches Trocknen und ein möglichst geschlossener Deckel helfen dabei, Gerüche zu reduzieren und Insekten fernzuhalten.

Was wirklich gegen Gerüche im Mülleimer hilft
Gegen Gerüche im Mülleimer hilft vor allem Routine. Wer den Eimer regelmäßig leert, ihn nach dem Reinigen trocknen lässt und feuchte Abfälle nicht zu lange sammelt, verhindert die meisten Gerüche, bevor sie überhaupt entstehen.
Aufwendiges Schrubben ist dafür selten nötig. Häufig genügen bereits regelmäßiges Leeren, Reinigen und Trocknen sowie ein Müllbeutel, der zum jeweiligen Abfall passt.
Mehr dazu, welche Beutel für welche Tonne geeignet sind, erfahrt ihr im Beitrag Für jede Tonne die richtige Tüte.
FAQ Häufige Fragen zu stinkenden Mülleimern
Gerüche entstehen häufig durch Feuchtigkeit oder Rückstände am Boden, unter dem Deckel oder am Rand des Eimers. Auch ein frisch geleerter Mülleimer kann deshalb unangenehm riechen, wenn diese Bereiche nicht regelmäßig gereinigt werden.
Das richtet sich nach dem Inhalt. Feuchte Abfälle wie Biomüll erfordern eine häufigere Reinigung, ein Eimer für trockenen Restmüll muss dagegen seltener gesäubert werden.
Natron kann Gerüche binden und wird häufig als Hausmittel verwendet. Es ersetzt jedoch keine regelmäßige Reinigung des Mülleimers.
Bei feuchten oder schweren Abfällen sind reißfeste Müllbeutel mit stabilem Boden sinnvoll. Die pely® Müllbeutel mit Sicherheitsboden halten Flüssigkeiten im Beutel und reduzieren so Verschmutzungen im Eimer.
Anti-Geruch-Müllbeutel wie die pely® Anti-Geruch-Zugbandbeutel wurden für Abfälle entwickelt, bei denen Gerüche besonders schnell entstehen. In Kombination mit einer regelmäßigen Reinigung tragen sie dazu bei, die Geruchsbelastung zu reduzieren.

